Das neue DFB-Trikot zur Fußball-EM 2016

Wegweiser des Erfolgs? Das neue DFB-Trikot zur Fußball-EM 2016

Die Deutschland-Fähnchen, die dreifarbige Schminke und auch die passende Mütze, alle diese Accessoires echter Fußballfans lassen sich nicht nur für ein Turnier einsetzen, sondern sind durchaus für mehrere internationale Meisterschaften eine angemessene Grundausstattung. Wer seine Begeisterung speziell für die EM 2016 zum Ausdruck bringen möchte, setzt darüber hinaus aber auf eine Neuheit, die die EM unverwechselbar macht: die neuen Trikots der Nationalspieler in diesem Jahr. Schon im Herbst 2015 stellte Adidas die Schmuckstücke, in denen die Nationalelf auf den Platz laufen wird, erstmals vor. Seitdem haben die Trikots schon die ersten Einsätze bei einigen Testspielen hinter sich gebracht – und sich dabei hervorragend bewährt. An welchen Kennzeichen sich das deutsche Team diesmal zweifelsfrei identifizieren lässt und welche Besonderheiten das Heim- und das Auswärtstrikot in sich bergen, wird im Folgenden ausgeführt.

Das DFB Auswärtstrikot
Das DFB Auswärtstrikot

Das DFB-Heimtrikot zwischen klassischen Elementen und individuellem Charakter

Schwenkt die Kamera erst von Weitem näher an die deutsche Mannschaft heran, könnte sie mit einem Team der vergangenen Jahrzehnte verwechselt werden – oberflächlich betrachtet greift Adidas viele bewährte Designkniffe wieder auf und sorgt damit für den hohen Wiedererkennungswert des Teams. Die obligatorische schwarze Hose, die seit Generationen fast durchgehend zum Erscheinungsbild der Nationalspieler gehört, bildet auch dieses Mal wieder die Basis für den modernen Look. Beim Trikot spielt die ebenfalls traditionsreiche Grundfarbe Weiß die entscheidende Rolle. Ihren besonderen Akzent erhalten die Trikots allerdings durch gewisse farbliche Extras und natürlich die Symbole und bedeutungsschweren Zahlen auf der Brust. Auf an die Details: Der Rundhalsausschnitt ist schwarz eingefasst. Die Ärmel sind schwarz-rot-gold verziert und legen damit die Nationalität der Spieler eindeutig fest. Auf der Brust prangen zum einen das goldene FIFA-WM-Badget und zum anderen zwei mysteriöse Zahlen, die Fans allerdings problemlos zuordnen können: Es handelt sich um die Jahreszahlen der in der Vergangenheit gewonnenen WM und EM. Ihren Testlauf bestritten haben die neuen Heimtrikots inzwischen schon bei zwei offiziellen Anlässen. Sie kamen sowohl bei der Partie gegen Frankreich als auch bei der gegen Italien zum Einsatz.

 

Das Auswärtstrikot unter der Lupe

So klassisch das Heimtrikot, so innovativ die Auswärtsvariante. Mit einem Wendetrikot geht Adidas hier erkennbar neue Wege. Gerade selbst spielbegeisterte Fans dürfte das neue Design ansprechen. Bei Gelegenheit lässt sich das Trikot einfach wenden und dann beispielsweise für eine kurze Partie einsetzen. Die Seite des Trikots, mit der sich die deutsche Elf während der Meisterschaft präsentieren wird, steht allerdings schon jetzt eindeutig fest: Zur weißen Hose kombinieren die Spieler ein schwarz-grau gestreiftes T-Shirt mit grünen Ärmeln. Auf der Vorderseite abgedruckt sind neben dem Logo des Herstellers und den anderen klassischen Symbolen der DFB-Auswahl vier goldene Sterne – die Fans wissen diese Anzahl richtig zu interpretieren. Sein offizielles Debüt feierte das Auswärtstrikot beim Länderspiel gegen England am 26.3..

Und wer zieht es nun an? Der DFB-Kader 2016

Wer die Originale bei den anstehenden Spielen überstreifen darf, steht bislang noch nicht eindeutig fest. Zwar hat Bundestrainer Joachim Löw seinen inoffiziellen Kader bereits am 24. Januar vorgestellt, doch in dieser ersten Auswahl hatten 31 Spieler Platz. Bekanntermaßen reisen letztlich jedoch nur 23 Spieler tatsächlich an. Ein erster Blick auf die Namen des vorläufigen Kaders ist freilich mehr als aufschlussreich. Mit unter anderem Gòmez und Götze im Sturm, Khedira, Schweinsteiger und Podolski im Mittelfeld, Boateng, Hummels und Mustafi in der Abwehr und Neuer und Zieler im Tor sind hier eine große Zahl an aus der WM bekannten Spielern wiederzufinden. Die Fakten sprechen für sich: Insgesamt 18 Spieler des neuen Kaders waren auch bei der WM dabei. An hoffnungsvollen Neuzugängen mangelt es indes keineswegs. Mit Max Kruse, Marco Reus oder auch Kevin Trapp hat Löw sich neue Spieler ins Boot geholt, die durchaus das Zeug haben, die Erfolge der Mannschaft zu unterstützen. Eine endgültige Entscheidung über die 21 mitreisenden Spieler muss Löw bis spätestens 10 Tage vor dem Eröffnungsspiel fällen. Bis dahin darf rege diskutiert werden – und die Spieler nutzen ihre Gelegenheit, noch einmal ihr Können unter Beweis zu stellen.

So ging es früher zur internationalen Meisterschaft – das DFB-Trikot über die Zeit

Wie sahen die glorreichen Sieger der Vergangenheit aus? Der Überblick über die Trikots der vergangenen Meisterschaften zeigt zunächst einmal klare farbliche Vorlieben. Seit jeher tritt die Nationalmannschaft in schwarz und weiß auf – immer wieder ergänzt durch besondere, mehr oder weniger auffällige Details. Mal war es ein außergewöhnlicher Aufdruck, in den 90er Jahren vorübergehend die deutlich erkennbaren Farben der Deutschland-Flagge quer über der Brust oder auf der Schulter und dann schließlich wieder das traditionelle Schwarz-Weiß. Bis zur WM 2014: Mit dem breiten roten Streifen über der Brust und den weißen Hosen sorgte das Heimtrikot damals zu Anfang für breite Diskussionen. Der Erfolg gab dem Trikot jedoch Recht. Inzwischen ist es das meistverkaufte Exemplar aller Zeiten und genießt hohe Zustimmung auch bei anfänglichen Skeptikern. Wie sich das neue Heimtrikot, jetzt wieder im bewährten Look, schlagen wird, wird wohl die nähere Zukunft zeigen.

Auf in die EM-Saison mit dem ersten Spiel am 12. Juni

Das lange Warten auf den ersten Anpfiff für das deutsche Team hat am 12. Juni ein Ende. Ab spätestens 21:00 Uhr sollten es sich die Fans vor dem Bildschirm gemütlich machen. Die erste Partie gilt es gegen die Ukraine möglichst siegreich zu bestreiten. Am 16. Juni folgt dann das Spiel gegen Polen und fünf Tage später muss sich die Mannschaft gegen Nordirland behaupten. Ist die erste Hürde der Gruppenphase genommen, geht für viele Anhänger im Achtelfinale das Turnier erst so richtig los. Am 10. Juli ist mit dem spannenden Finale dann vorerst alles vorbei. Wie sich das deutsche Team geschlagen hat, wird dann zu bilanzieren sein. Bezüglich der Trikots dürfte dem Erfolg jedenfalls nichts mehr im Wege stehen – dessen Qualitäten haben sich schließlich schon bei den Testspielen bestätigt. Die Trikots für begeisterte Fans sind unter anderem im Netz erhältlich und stimmen damit schon jetzt auf das erste Spiel ein. Je nach Wunsch sind sie mit bestimmtem Spielernamen und zugehöriger Nummer verfügbar oder können individuell gestaltet werden. Pünktlich zum ersten Spiel dürften alle Fans damit gut ausgestattet die ersten Minuten bis zum angestrebten Sieg verfolgen können.